USA Nationalparks
Zion Nationalpark in USA
Nationalparks in den USA

Die Nationalparks der USA gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der USA. Wer kennt nicht Namen wie Yellowstone Nationalpark, Grand Canyon, Yosemite Nationalpark, Everglades oder den Denali Nationalpark in Alaska?

63 Nationalparks lassen sich in den USA erkunden - meist sehr bequem mit dem Auto und einer sehr guten touristischen Infrastruktur.

Mit dem Annual Pass, der ein Jahr gültig ist, lassen sich über 2.000 Naturschutzzonen und Erholungsgebiete besuchen. Nicht inbegriffen sind private Parks oder Gebiete der Ureinwohner wie z.B.  Antelope Canyon oder Canyon X der Navajos.

Grand Canyon Nationalpark in USA

Dies sind besonders sehenswerte Nationalparks der USA:

Canyon X im Bundesstaat Arizona der USA
Antelope Canyon & Canyon X in Arizona

Naturwunder, Schönheit, Farbenspektakel und ein unglaubliches Fotomotiv: Der Antelope Canyon und der Canyon X gehören zu den den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der USA.

Beide liegen im Gebiet der Navajo Nation Reservation im Bundesstaat Arizona. Der farbenprächtige Antelope Canyon befindet sich 15 bis 20 Minuten östlich von Page in Arizona.

Er ist zugleich eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Gegend, der meistbesuchte Slot Canyon im amerikanischen Südwesten und der meistfotografierte der Welt.

Das beliebte Fotomotiv teilt sich in den Upper und den Lower Antelope Canyon, wobei der Upper Antelope Canyon bedingt durch den berühmten Lichteinfall beliebter ist.

Ein paar Kilometer weiter finden Sie den Canyon X. Der Upper Antelope Canyon ist leichter erreichbar und es muss nicht geklettert werden. Deshalb ist er bei Gruppen und Familien sehr beliebt. Um die besten Beams (Sonnenstrahlen) zu sehen, ist die  Mittagszeit optimal. Bitte reservieren sie ihren Zeitslot rechtzeitig.

Der Lower Canyon ist weniger überlaufen. Jedoch sind in diesem Slotcanyon von den Reisenden mehrere Treppen und Leitern zu bewältigen, die die Touren etwas anspruchsvoller machen.

Wichtig: Alle drei Canyons sind ohne Ausnahme nur im Rahmen geführter Touren und bei trockenem Wetter zugänglich. Als Eintritt gilt die Navajo Fee. Der Park liegt im Privatbesitz der Navajos, an sie geht der Eintrittspreis. Bitte verhalten Sie sich auf dem Land respektvoll.

Arches Nationalpark in Utah

Der einzigartige Arches-Nationalpark liegt im Osten Utahs, gleich vor den Toren der sportbegeisterten Kleinstadt Moab. Wind und Regen haben hier im Lauf der Jahrtausende eine surreale Zauberwelt aus roten Felsen und über 2.000 natürlichen Felsbögen geschaffen.

Um die überwältigende Landschaft intensiv auf sich wirken zu lassen, sollten Besucher sich ein Plätzchen zwischen den Felsen suchen und dort still den Sonnenuntergang beobachten.

Wenn möglich, empfiehlt es sich auch, den berühmten Delicate Arch am späten Nachmittag aufzusuchen. Dann erwartet einen dort der Anblick, der aus Tausenden Fotos bekannt und zu einem Symbol für den Arches-Nationalpark geworden ist.

Um die gesamte Schönheit und Vielfalt des Parks zu erkunden ist mindestens ein ganzer Tag, besser mehrere Tage einzuplanen.

Sonnenuntergang im Arches Nationalpark, Utah in USA
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah

Nur wenige Kilometer vom beschaulichen Ort Bryce entfernt liegt auf 2.400 - 2.700 Meter Höhe der faszinierende Bryce Canyon Nationalpark im Bundesstaat Utah.

Die einzigartige Landschaft des NP wird von facettenreich schimmernden Felsnadeln und rosarot aufragenden Felswänden bestimmt. Wind und Regen formten diese im Laufe von Jahrmillionen. Hier lassen sich Hoodoos (unregelmäßig geformte Steinsäulen), Steinwälder und vieles mehr bestaunen. Die überwältigende Kulisse dieses Nationalparks wird Sie in ihren Bann ziehen.

Zum Sonnenuntergang und -aufgang bieten sich die schönsten Aussichten am Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point.

Denali Nationalpark in Alaska

Die meisten Besucher kommen zum Denali-Nationalpark, um den 6.200 Meter hohen Berg Mount McKinley zu besichtigen. Doch dieser Nationalpark hat viel mehr zu bieten.

Der Denali-Nationalpark hat seinen Namen vom höchsten Gipfel Nordamerikas, der bei den Einheimischen als Denali bekannt ist. Das bedeutet in den athabaskischen Sprachen der amerikanisch-alaskischen Urbevölkerung so viel wie „der Große“.

Dieser Nationalpark nördlich von Anchorage in Alaska ist der größte in den USA. Er umfasst über 2,4 Millionen Hektar an Tundra, Bergen und Gletschern. Diese stehen im Kontrast zu den weiten Feuchtgebieten und grünen Fichtenwäldern der Gegend.

Im Sommer laden die felsgesäumten Bergpfade zum Wandern ein. Außerdem hat man in Denali die seltene Gelegenheit, Tiere wie Grizzlybären, Weißkopfseeadler, Wölfe und Elche zu bestaunen.

Schneebedeckte Berge im Denali Nationalpark in Alaska
Krokodil im Nationalpark Everglades in Florida
Everglades Nationalpark in Florida

80 Kilometer südwestlich von Miami in Florida lockt der Everglades-Nationalpark mit einem der vielfältigsten Ökosysteme der USA.

Der Nationalpark schützt eine unvergleichliche Landschaft aus Sümpfen, Schwemmland, Ebenen mit hohem Gras und Mangrovenwäldern

Diese beherbergen seltene und gefährdete Tierarten wie Manatis, Alligatoren und den äußerst scheuen Florida-Panther.

Besonders gut lässt sich dieses einzigartige Ökosystem auf einer Propellerboot-Tour entlang der vielen Flüsse, Ströme und kleinen Inseln entdecken und erleben. Diese Boote sind dafür konzipiert, Gäste schnell durch die Feuchtgebiete zu bringen, ohne dabei die hier lebenden Pflanzen und Tiere zu stören.

Man kann eine Tour über die vielen Bohlenwege machen, durch das Wasser waten, den Snake Bight Trail und den Long Pine Key Nature Trail mit dem Fahrrad erkunden oder eine Fahrt mit dem Kanu oder Kajak auf dem 159 Kilometer langen Wilderness Waterway Trail unternehmen.

Grand Canyon Nationalpark

Der naturgewaltige und inspirierende Grand-Canyon-Nationalpark im nördlichen Arizona steht bei allen USA Reisenden weit oben auf der Wunschliste.

Der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählende Nationalpark gehört zu den berühmtesten Wahrzeichen der USA. Er umfasst 5.000 Quadratkilometer mit steilen Canyons, farbenprächtigen Felsen und überwältigenden Schluchten.

Den atemberaubenden und zugleich überwältigenden, etwa 1,6 Kilometer tiefen und durchschnittlich 16 Kilometer breiten Grand Canyon erlebt man am Besten von den Aussichtspunkten des South Rim: etwa dem Mather Point oder dem Toroweap Overlook.

Man kann die Strecke von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt laufen oder die eingesetzten Nationalpark-Busse benutzen. Planen Sie für den Grand Canyon einen ganzen Tag ein und seinen Sie am besten schon zum Sonnenaufgang am Canyon.

Berge im Grand Canyon Nationalpark in USA
Fels, Berg und Wüste im Monument Valley der USA
Monument Valley

Wenn es eine Landschaft auf der Welt gibt, die als „klassisch“ für den Western-Film gilt, dann ist es wohl Monument Valley.

Das im Norden der Navajo Indian Reservation (Navajoland) gelegene Monument Valley zählt zu den bemerkenswertesten Landschaften der USA, ein Synonym für den „Wilden Westen“.

Das Monument Valley ist kein Nationalpark, sondern steht allein in der Verantwortung der Navajo Ureinwohner. Der Park ist auf eigene Faust nur über eine nicht asphaltierte Straße gegen Gebühr zugänglich. Die Besichtigungsstraße (Valley Drive) ist etwa 17 Meilen / 27 Kilometer lang und führt als Schleife durch das Gebiet.

Hinweis: Wer mit dem „normalen“ Mietwagen fährt, riskiert den Verlust vom Versicherungsschutz. Grund: die Mietverträge sehen regelmäßig nur die Benutzung auf regulären Straßen vor.

Alternativ gibt es geführte Touren in den Park, die grundsätzlich nur in Begleitung eines autorisierten Navajoführers unternommen werden können. Informationen zum Angebot und zu den aktuellen Preisen gibt es am Visitor Center.

Yellowstone Nationalpark

Wie kann ein Wahrzeichen beschrieben werden? Die Schönheit des 1807 von Lewis and Clark entdeckten Yellowstone-Nationalparks lässt sich kaum in Worte fassen: Er ist ein wahres Meisterstück der Natur. Die geothermalen Aktivitäten unter der Oberfläche ließen diese dramatische Ansammlung von Bergen, Flüssen, Canyons, Quellen und Geysiren entstehen.

Diese werden von den größten Säugetieren bis hin zu den kleinsten Vögeln bewohnt. Der Park strahlt eine ganz besondere Anziehungskraft aus, die jedes Jahr unzählige Besucher anlockt.

Wenn Sie Ihre Reise jedoch klug planen, können Sie die Einsamkeit dieses majestätischen Parks genießen. Beachten Sie, dass nur der Nord-Eingang des Yellowstone Nationalparks das ganze Jahr über mit dem Leihauto passierbar ist.

Natur im Yellowstone Nationalpark
Schneebedeckte Berge im Yosemite Nationalpark
Yosemite Nationalpark

Wenn möglich, besuchen Sie den Yosemite Nationalpark unter der Woche. Der Yosemite ist das Juwel unter Kaliforniens Nationalparks. Er schlägt Besucher bereits seit 1855 in den Bann – dem Jahr, in dem die ersten beiden Reisenden hier eintrafen.

Heute überwältigen seine Naturwunder, die von unzähligen Liebhabern wie dem frühen Naturschützer John Muir bis hin zum legendären Fotografen Ansel Adams dokumentiert worden sind, jährlich mehr als vier Millionen Menschen.

Der von urgewaltigen geologischen Kräften in das Herz der Sierra Nevada gemeißelte Yosemite besticht durch eine solch atemberaubende Schönheit und Artenvielfalt, dass er 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt wurde.

Zion Nationalpark

Zion ist der älteste der fünf Nationalparks in Utah. Er wurde nach einem alten hebräischen Wort benannt, das so viel wie „Zufluchtsort“ bedeutet.

Der Name ist hier Programm: Die von den Elementen und dem trägen Fluss Virgin River geformte Landschaft im Zion-Nationalpark fasziniert mit ihren 305 Meter hohen cremefarbigen, pinken und roten Felsen.

Diese bilden einen reizvollen Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Die sensationellen Sandsteinfelsen, die sich unmittelbar nordöstlich von St. George in der südwestlichen Ecke des Bundesstaats befinden, haben im 19. Jahrhundert schon die mormonischen Siedler mit Ehrfurcht erfüllt. Diese gaben den Felsen religiös angehauchte Namen wie Angel’s Landing, Three Patriarchs, West Temple oder Great White Throne.

Auf den Wanderwegen zu diesen berühmten Felsen stoßen Besucher immer wieder auf spektakuläre Aussichtspunkte. Um den Felswänden auf weniger anstrengende Art näher zu kommen, können Reisende auch durch einen der schmalen Slot Canyons im Park wandern.

Zion Nationalpark in USA
Natural Bridges National Monument
Viele weitere Nationalparks der USA

Eine schöne Auflistung mit Beschreibungen und Tipps für die einzelnen Nationalparks erhält man unter www.visittheusa.de in deutscher Sprache.

Wichtig: Planen Sie den Besuch mehrerer Nationalparks, kaufen Sie sich vor dem ersten Eintritt in einen Nationalpark den Annual Pass. Damit sparen Sie damit sehr viel Geld. Der Pass ist ein Jahr gültig und gilt für ein Fahrzeug mit vier Personen. Sie können damit viele Nationalparks und Naturschutzzonen besichtigen.